Ein spezielles Sitzkissen ist ein beliebtes Hilfsmittel für die Meditation und hilft dabei, bequem und aufrecht zu sitzen. Hier findest du eine kurze Anleitung zur Anwendung:
1. Sitzposition wählen
Je nach Flexibilität und Vorlieben kannst du verschiedene Meditationshaltungen auf dem Kissen einnehmen:
- Schneidersitz (Sukhasana): Eine der bequemsten Positionen. Setze dich auf das Kissen, sodass deine Hüften leicht erhöht sind und die Knie Richtung Boden sinken.
- Halber Lotussitz (Ardha Padmasana): Ein Fuß liegt auf dem gegenüberliegenden Oberschenkel, der andere darunter.
- Lotussitz (Padmasana): Beide Füße liegen auf den gegenüberliegenden Oberschenkeln (nur empfohlen, wenn du sehr flexibel bist).
- Birma-Sitz (Vajrasana, Fersensitz): Das Kissen wird längs zwischen Unterschenkel und Po platziert.
2. Kissen ausrichten
- Setze dich mit dem Gesäß auf die Mitte oder den vorderen Rand des Kissens.
- Die Kanten des Kissens können nach vorne zeigen.
- Die Beine kreuzt du vor dem Kissen oder legst sie nach Wunsch ab.
3. Körperhaltung
- Die erhöhte Sitzposition entlastet die Knie und das Becken kippt leicht nach vorne, was den Rücken automatisch aufrichtet.
- Achte darauf, dass deine Schultern entspannt sind und der Rücken gerade bleibt.
- Lege die Hände entspannt auf die Knie oder in den Schoß.
4. Dauer
- Du kannst so lange auf dem Kissen verweilen, wie es für dich bequem ist.
- Falls während der Meditation Unbehagen entsteht, passe die Haltung an.
5. Tipp: Die richtige Kissengröße
- Höhere Kissen (ca. 15-20 cm): Gut für Anfänger oder Ungeübte mit wenig Flexibilität.
- Flachere Kissen (ca. 7-12 cm): Für Fortgeschrittene oder geübte Meditierende mit flexiblen Hüften.
Weitere Anwendungsbereiche
- Auch beim Yoga, als Bodensitz oder für Atemübungen eignet sich ein Sitzkissen hervorragend.
