Ein nachhaltiges Pflegeöl für Massagen ist nicht nur gut für deine Haut, sondern schont auch Umwelt und Ressourcen. Hier erfährst du, worauf du achten solltest und welche nachhaltig erzeugten Öle besonders empfehlenswert sind:
Worauf achten bei nachhaltigem Entspannungsöl?
1. Natürliche Herkunft der Inhaltsstoffe
Wähle pflanzliche Basisöle wie Mandel, Jojoba, Kokos, Olive oder Traubenkern, die aus kontrolliertem, pestizidarmem Anbau stammen. Naturbelassene Rohstoffe bedeuten weniger Schadstoffe und umweltverträglichere Erzeugung.
2. Regionalität
Greife möglichst zu Ölen, die in deinem Land oder innerhalb Europas gewonnen werden, zum Beispiel Sonnenblume, Raps, Traubenkern oder Hanf. Das verringert Transportwege und senkt den CO₂-Ausstoß.
3. Fairer Handel
Achte auf anerkannte Fairtrade-Siegel, besonders bei exotischen Ölen wie Kokos oder Argan. Damit unterstützt du gerechte Arbeitsbedingungen.
4. Verpackung
Bevorzuge Duftöle und Körperöle in Glasbehältern oder recycelbarer Verpackung. Viele Anbieter setzen auf Nachfüllsysteme oder große Glasflaschen, um Müll zu vermeiden.
5. Vegan & tierleidfrei
Halte Ausschau nach veganen Kennzeichnungen oder Labels wie „Cruelty free“ – viele Hersteller garantieren tierversuchsfreie Produktion.
6. Ohne künstliche Zusätze
Naturreine Pflegeöle kommen ohne künstliche Düfte, Farbstoffe, Silikone oder Parabene aus. Ätherische Öle aus rein natürlichen Quellen sind die beste Wahl.
Empfehlenswerte nachhaltige Basisöle
- Mandelöl: Klassisch, sehr hautverträglich, meist aus nachhaltigem Anbau erhältlich.
- Jojobaöl: Besonders oxidationsstabil, neutral im Duft, für alle Hauttypen geeignet.
- Traubenkernöl & Sonnenblumenöl: Geringer CO₂-Fußabdruck, oft aus heimischem Anbau.
- Hanföl (europäisch): Besonders nachhaltig, da die Pflanze anspruchslos und ressourcenschonend wächst.
- Kokosöl: Nur aus nachweislich nachhaltigem und fair gehandeltem Anbau wählen!
DIY-Tipp: Pflegeöl selbst herstellen
Rezept:
- 100 ml eines kaltgepressten Basisöls (z. B. Mandel, Sonnenblume, Traube, Hanf)
- 10–20 Tropfen naturreines ätherisches Öl nach Wahl (z. B. Lavendel, Orange, Lemongrass)
- In eine saubere, dunkle Glasflasche füllen, beschriften und innerhalb von 6 Monaten verbrauchen.
Zusammenfassung:
Ein nachhaltiges Hautöl…
- stammt aus naturbewusstem, umweltverträglichem Anbau
- wird bevorzugt regional und unter fairen Bedingungen produziert
- ist in Glas oder recyclingfähigen Verpackungen abgefüllt
- enthält keinerlei synthetische Zusätze
Tipp:
Erkundige dich in Reformhäusern, Apotheken oder bei Naturkosmetik-Shops gezielt nach umweltfreundlichen Aromaölen – viele bieten dort regionale und ressourcenschonende Marken an.


