Die „offene Zellstruktur“ bei Yogamatten bezeichnet die Art, wie das Material der Matte aufgebaut ist – genauer, wie die kleinen Poren oder „Zellen“ im Material angeordnet sind.
Offene Zellstruktur: Bedeutung
- Die Yogamatte besteht aus Material mit vielen kleinen, miteinander verbundenen Poren.
- Diese Poren können Feuchtigkeit wie Schweiß aufnehmen.
- Dadurch fühlt sich die Oberfläche oft besonders griffig an, selbst wenn du schwitzt.
- Typisch ist diese Struktur bei Matten aus Naturkautschuk oder bestimmten TPE-Matten.
Vorteile der offenen Zellstruktur
- Hohe Haftung: Besonders bei schweißtreibenden Yoga-Stilen (z. B. Hot Yoga, Vinyasa) bleibt der Grip gut erhalten.
- Natürliches Gefühl: Die Matte fühlt sich oft angenehm und „lebendig“ unter den Händen und Füßen an.
Nachteile der offenen Zellstruktur
- Pflegeaufwändiger: Die Matte nimmt Schweiß und eventuell Bakterien leichter auf – sie sollte daher regelmäßig und gründlich gereinigt werden.
- Anfälliger für Verschmutzung: Flecken, Gerüche oder sogar Schimmelbildung sind möglich, wenn die Matte nicht ausreichend getrocknet/reinigt wird.
- Weniger langlebig bei intensiver Nutzung: Durch die Feuchtigkeitsaufnahme kann die Matte schneller altern als Modelle mit geschlossener Zellstruktur.
Im Vergleich: Geschlossene Zellstruktur
- Hat glatte, undurchlässige Oberfläche.
- Nimmt nahezu keine Feuchtigkeit auf; Schweiß bleibt auf der Oberfläche.
- Einfache Reinigung, weniger anfällig für Flecken/Gerüche, aber bei viel Schweiß kann der Grip nachlassen.
Fazit
- Offene Zellstruktur: Bietet besonders hohe Trittsicherheit bei Schweiß, dafür pflegeintensiver.
- Empfohlen für: Power Yoga, Hot Yoga, alle, die schwitzen und viel Wert auf Grip legen.
- Wichtig: Regelmäßige Reinigung und gutes Trocknen!
Tipp: Wenn dir Hygiene besonders wichtig ist oder du wenig schwitzt, reicht meist eine Matte mit geschlossener Zellstruktur. Wenn Grip bei Schwitzen Priorität hat, ist die offene Zellstruktur ideal – denke aber an die intensive Pflege!
